Die Sicherheit der Elektroanlage hat oberste Priorität


Schutz vor elektrischem Strom
Im Vergleich zu Wasser oder Gas kann man Strom weder sehen noch riechen. Und während ein defektes Wasserrohr umgehend repariert wird, ist eine blankgescheuerte Stromleitung oft noch Monate im Einsatz, obwohl die Gefahren wesentlich größer sind. Bereits Spannungen ab 50 V und Stromstärken ab 50 mA können tödlich sein. Welche Gefahren Spannungen von 230 V und Stromstärken von 10 A bis 32 A bedeuten, kann man sich vorstellen.

Doch es ist nicht unbedingt Nachlässigkeit, die das Risiko des Stromschlags in sich birgt. Auch in einem elektrischen Gerät oder an einem Stecker kann es zu einer Beschädigung der Isolation kommen. Dieser Gefährdung geht man durch die Verwendung von Fehlerstromschutzschaltern (FI) aus dem Weg. Der Einsatz des FI ist in besonders gefährdeten Bereichen wie Badezimmer oder Garten vorgeschrieben und auch die Kinderzimmer sollen mit diesen kleinen “Lebensrettern” abgesichert sein. Schauen Sie in Ihren Sicherungskasten, ob Sie Fehlerstrom-Schutzschalter eingebaut haben.

Den Kindern zuliebe
Das Treppengeländer ist Pflicht. Bei kleinen Kindern wird auch die Treppe selber gesichert. Aber was ist mit der Steckdose oder der defekten Leitung der Kinderbettlampe? Wenn es um Kinder und Strom geht, geht jeder auf Nummer Sicher.

Deshalb empfiehlt sich der zusätzliche Schutz durch einen FI- Schalter der seit 2009 laut VDE opligatorisch ist  für alle Wohnräume. Eine Kindersteckdose unterbindet den Forscherdrang zur Untersuchung der interessanten Öffnungen der Steckdose und ein Fehlerstromschutzschalter verhindert, dass lebensgefährliche Ströme entstehen.

Brandschutz

Weglaufen geht nicht
Ich habe doch genügend Zeit bei einem Brand das Haus zu verlassen! Ein Feuer bekomme ich schon rechtzeitig mit! Irrtum! Die meisten Opfer von Bränden ersticken am Rauch. Und dieser kann uns im Schlaf überraschen, ohne dass wir es bemerken.

Wollen Sie sich und ihre Familie wirklich diesem Risiko aussetzten? Durch die Installation von Rauchmeldern, die auch nachträglich ohne großen Aufwand möglich ist, bekommen Sie dieses Risiko in den Griff und können beruhigt schlafen.

Doch auch überlastete Stromkreise bergen Brandgefahr in sich. Waschmaschine und Trockner sollen zusammen laufen, alle Küchengeräte sind im Betrieb oder an der Einfachsteckdose im Wohnzimmer ist eine Mehrfachsteckdose angeschlossen und daran hängen Fernseher, DVD-Player, Radio, CD-Spieler und der Rechner mit Bildschirm und Drucker. Nur leider sind die Leitungen nicht auf diese Belastungen ausgelegt.

“Fliegt die Sicherung raus” ist dies der günstige Fall. Ist der Stromkreis jedoch nicht richtig dimensioniert, kann es auch zu einem Kabelbrand und damit zum Hausbrand kommen. Das Beispiel der Anna Amalia Bibliothek in Weimar haben wir noch alle vor Augen. Also an ausreichende und richtig dimensionierte Stromkreise denken!

Blitz- und Überspannungsschutz

Aus heiterem Himmel
Die Gefahr kommt meist aus heiterem Himmel: Denn wer rechnet schon damit, dass sein Haus ernsthaft vom Blitz getroffen wird? Aber bei 1 Mio. Blitzeinschlägen pro Jahr in Deutschland sind die Chancen leider gar nicht so niedrig.

Abhilfe und gutes Gefühl beim nächsten Gewitter schafft hier zum einen der gute alte Blitzableiter. Was jedoch die wenigsten wissen. Es ist nicht der direkt einschlagende Blitz der die häufigsten Gewitterschäden am Eigentum verursacht, sondern Überspannung. Sie entsteht auch, wenn sich das Gewitter in einiger Entfernung entlädt. Zerstörte elektrische Geräte und Kommunikationseinrichtungen inklusive Datenverlust sind die Folgen. Sie verursachen erhebliche Kosten, die in der Regel von der Versicherung nicht gedeckt werden.

Hier bietet ein leicht zu installierender Überspannungsschutz wirksamen Schutz. Dieser wird in der Elektroverteilung und direkt an empfindlichen Endgeräten wie Telefon, Fernsehen, Stereoanlagen, Internet-PC montiert. Durch eine solche Installation werden Sie für Ihre Familie auch bei Gewittern die nötige Sicherheit bieten und Ihre Elektrogeräte ungestört weiter betreiben können.

Sicherheit rund ums Haus

Sicher bewegt

Fühlen Sie sich sicher in Ihren eigenen vier Wänden? Denn in Deutschland wird ca. alle 3 Minuten irgendwo Wohneigentum geschädigt. So schätzen Versicherungen den Anteil von nur unzureichend oder gar nicht geschützten Häusern, Wohnungen und Büros auf 90 Prozent! Bereits ein Bewegungsmelder schreckt hier ab.

So praktisch kann Sicherheit sein: Wenn Sie im Dunkeln Ihr Grundstück betreten, geht automatisch das Außenlicht an. Das spart in der übrigen Zeit Strom – und die Bewohner werden gleichzeitig alarmiert, wenn sich jemand nähert. Die Gerätevielfalt und seine zahlreichen Einsatzmöglichkeiten machen den Bewegungsmelder in jedem Fall zu einer kostengünstigen Sicherheitsmaßnahme.

Doch auch im eigenen Haus geht es mit Bewegungsmeldern sicherer zu. Das Licht im Flur und auf der Treppe geht automatisch an. Neben dem Komfort (beide Hände voll – womit betätige ich den Lichtschalter?) wird auch das Risiko des Stolperns und Stürzens deutlich reduziert.

Nicht mit mir! – Alarmanlagen

Einbrüche gehören bedauerlicherweise in vielen Eigenheimsiedlungen, Geschäfts- und Bürokomplexen sowie Mietshäusern zum Alltag. Die Erfahrung zeigt aber, dass zusätzlich zur mechanischen Sicherheitsbarriere ein modernes Alarmsystem besonders abschreckend wirkt.

Ob Sie sich letztendlich für Magnetkontakte, Glasbruchsensoren, Doppel-Bewegungsmelder mit Sirenen oder automatischen Telefon-Wahlgerät zur Alarmierung der Polizei entscheiden – Alarmanlagen der neusten Generation haben garantiert stets einen Trick mehr auf Lager als der gewiefteste Einbrecher.

Er ist da – Anwesenheitssimulation im Urlaub

Die Rollläden fahren morgens hoch und abends runter. Lichter gehen bei Dunkelheit an und später wieder aus. Wer kommt da auf die Idee, das Haus sei leer? Dem potentielle Einbrecher wird dadurch ein Schnippchen geschlagen. Die Elektroinstallation simuliert die Anwesenheit. Sicher ist sicher!

Wo läuft es denn? – Leckagemelder gegen Wasserschäden

Die Wasserleitung im Heizungskeller tropft und erst nach mehreren Stunden oder gar Tagen fällt es auf. Leider steht der Keller schon unter Wasser und Möbel und all die wichtigen Dinge, die im Keller abgestellt werden, sind beschädigt. Ein einfacher Wasser- oder Leckagemelder verbunden mit einer Signalisierung im Wohnraum hätte sofort auf das Problem aufmerksam gemacht und eine rechtzeitige Eindämmung des Wasserschadens erlaubt.

Die Sensorbänder gewährleisten eine flächendeckende Erfassung, mit der sowohl schlagartige als auch schleichende Feuchtigkeitsbildung erkannt werden. Bei Feuchtigkeit zwischen den beiden Leiterbahnen wird eine akustische und/oder optische Alarmmeldung ausgelöst. Der Kontakt ändert seinen Status und sperrt optional das Magnetventil für die Wasserzufuhr.

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